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Wertvolle Sammlungen

 
Hubert Burda, deutscher Publizist und Kunsthistoriker, regte in seiner Rede, über den Iconic Turn, die Diskussion über die Aufgabe visueller Kommunikation, als etwas, was die Gesellschaft weiterentwickelt, an. Er beschreibt, dass es eine gesellschaftliche Umwandlung gibt, wenn sich die Grundlagen der Kommunikation verändern.
 
Wir fühlen uns zu Bildern hingezogen. Bilder haben von jeher die Tendenz, eine Verknüpfung zur Vergangenheit herzustellen und sozusagen, sie als Resonanz zum Erklingen zu bringen. Etwas in der Gegenwart Gesehenes oder Gehörtes, korrespondiert mit dem neu Erlebten. Mit diesem gedanklichen Austausch von Jetzt und Vergangenheit, können wir Zukünftiges vorbereiten.
Produzent Wim Wenders meint:”Jedes Bild erzählt eine Story. Bilder reflektieren einen Ort und eine Story.”
 
Der amerikanische Architekt Norman Foster sagt zu dem Thema: “Künstler haben das Privileg, in der Lage zu sein, Bilder zu erschaffen, welche der Verstand geformt hat. Sie entwickeln neue Bedeutungen und Wege, um so die gedanklich geformten Bilder in eine reale Existenz zu bringen. Das ist die Natur der Bilder und bezieht sich auf die Auseinandersetzung mit Iconic Turn. Ein Aspekt von Gestaltung ist Neugierde. Sie beflügelt sich selbst.”
 
Dies möchte ich mit meiner Kunst ausdrücken. In der letztens entstandenen Serie veranschauliche ich verschiedene Aspekte; das gewählte schmale Format unterstützt die Assoziation, nur einen kurzen Blick auf die Vergangenheit zu werfen, einen Spalt eröffnen, hinein in den Überblick der Vergangenheit. Mein Bestreben ist es, Kunstwerke zu erschaffen, welche eine Stimmung, einen Zustand erahnen lassen, von der Vergangenheit und Zukunft.
 
Man kann annehmen, dass eine der wertvollsten Sammlung von Bildern, die eigenen, imaginären Bilder sind.
 
Ulli Kampelmann
UlliSpeaks

 

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